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Therapieangebote

 

Nach einer ausführlichen Anamnese wird für jeden Patienten ein individuellesTherapiekonzept erarbeitet. Die Therapie kann neben schulmedizinischen Ansätzen auch alternative Behandlungsmethoden enthalten, wie zum Beispiel Akupunktur. Des Weiteren bemühe ich mich auch, um eine breit gefächerte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Fachgebiete, um so die möglichst optimale Therapie für den Patienten zu erreichen.

 

 

  • Medikamentöse Analgesie:

Eine begleitende medikamentöse Therapie wird in der Regel auch durch den betreuenden Hausarzt eingeleitet und auch angepasst. Manchmal kann es sinnvoll sein sogenannte "Ko-Analgetika" einzusetzen. Das sind Medikamente, die eigentlich keine "klassischen"Schmerzmittel sind, aber über Ihre Wirkungsweise dennoch dazu beitragen können, Schmerzen zu lindern. Beispiele sind der Einsatz von Pregabalin bei neuropathischen Schmerzen, oder der Einsatz von Amitriptylin bei chronischen Schmerzzuständen. Die Indikation für den Einsatz solcher Medikamente erfolgt nach ausführlicher (Schmerz)Anamnese.

 

 

  • Akupunktur

Die Akupunktur eignet sich im besonderen Maße zur Begleitung chronischer
Schmerzen, da sie einerseits sehr gut verträglich ist und zudem auch beruhigend
und regulierend wirkt. Im Sinne der TCM (Traditionell chinesischen Medizin) erfolgt
auch eine ganzheitliche Betrachtung des Patienten und seines Beschwerdebildes mit
dem Ziel einer Harmonisierung von gestörten Regelkreisen.

 

  • Psychosomatische Grundversorgung

Bestehen Schmerzen über längere Zeit, können Sie sich langsam in andere Lebensbereiche "ausbreiten" und die Lebensqualität stark beeinflussen. Um das Ausmaß der Beeinträchtigung abzuschätzen ist eine ausführliche Erhebung der Krankengeschichte die Voraussetzung. Durch spezielle Gesprächstechniken können auslösende oder schmerzverstärkende Faktoren erkannt werden.

 

 

  • Differenzierte therapeutische Lokalanästhesie

Die differenzierte therapeutische Lokalanästhesie verwendet Lokalanästhetika wie
Lidocain oder Bupivacain, um diagnostische oder auch therapeutische Nervenblockaden
durchzuführen. Diese Infiltrationen werden wirbelsäulennah durchgeführt.

 

  • Neuraltherapie

Die Neuraltherapie wird seit langem erfolgreich angewendet, um Störfelder im Körper zu beseitigen. Im Bereich der Narbenbehandlung hat diese Methode schon lange Einzug in Therapiekonzepte gefunden. Die aus dem Bereich der Regulationsmedizin bekannte Methode umfasst aber auch lokale Infiltrationen oder die entsprechende Segmenttherapie. 

 

 

  • TENS- Therapie

TENS steht für Transkutane Elektrische Nerven Stimulation. 
Dieses Verfahren arbeitet mit Reizstrom in unterschiedlicher Frequenz, um zum Beispiel
hartnäckige, schmerzhafte Muskelverspannungen zu lindern. Nach einer Einweisung kann
der Patient diese Methode eigenständig durchführen, daher ist sie ideal geeignet für
die Therapie zuhause oder auch für den Berufsalltag.

 

  • Behandlungen mit Botulinumtoxin A

Migränepatienten leiden oft sehr unter ihrer Erkrankung. Als wirksam hat sich der prophylaktische Einsatz von  Onabotulinumtoxin A herausgestellt. Onabotulinumtoxin A ist zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Als Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die Krankenkassen muss die Migräne chronisch sein, d.h. mehr als 15 Kopfschmerztage über mindestens 3 Monate. Zusätzlich müssen mindestens 2 medikamentöse Prophylaktika gegeben worden sein ohne gewünschten Erfolg. 
Des Weiteren verwendet man Botulinumtoxin bei der Behandlung von schmerzhaften Muskelspastiken und in der kosmetischen Therapie.

 

 

  • Patienten Edukation und Enstpannungsverfahren

Eine Therapie ist umso erfolgreicher, je mehr kundige Teilnehmer sie hat.
Es ist also für den Therapieerfolg entscheidend, das der Patient über die Art und die
Entstehung seiner Schmerz- Erkrankung bescheid weiß. Ich versuche möglichst verständlich,
die Zusammenhänge des bio-psycho-sozialen Krankheitsmodells darzustellen und es auf die
individuelle Situation des Patienten abzustimmen. Je mehr Verständnis und Akzeptanz
für die Schmerzerkrankung auf Patientenseite herrscht, umso erfolgreicher können
Therapiebausteine umgesetzt werden. Zur Ergänzung einiger verhaltenstherapeutischer
Ansätze eignen sich besonders gut Entspannungsverfahren wie zum Beispiel die
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Autogenes Training
oder auch Mediation. Diese Therapieverfahren werden in Gruppen zu max. 8 Teilnehmern
regelmäßig angeboten.

 

  • Biofeedback- Therapie

Der Begriff "Bio-feedback" bezieht sich auf die Rückmeldung von körperlichen Funktionen, die normalerweise immer ablaufen aber nicht bewusst wahrgenommen werden. Als Beispiel dient der Herzschlag. Unser Herz schlägt in Ruhe etwa 60-80 mal pro Minute, ohne dass wir uns daran erinnern müssen, unser Herz schlagen zu lassen. Wir können den Herzschlag aber in einem KG darstellen. Biofeedback bietet nun die Möglichkeit, bestimmte Funktionen  an einem Bildschirm "sichtbar" zu machen (z.B. Muskelaktivität, Blutdurchfluss der Schläfenarterie oder die Hauttemperatur). Mit etwas Training kann man es schaffen, diese Prozesse positiv zu beeinflussen und somit zur Schmerzlinderung beitragen. Erfolgreich eingesetzt wird Biofeedback bei zum Beispiel Spannungskopfschmerzen und Migräne.

 

 

  • Ozontherapie

Ozonbehandlungen werden als "große Eigenbluttherapie" zur Begleitenden Behandlungen
bei ausgewählten Indikationen eingesetzt. Bei der Eigenblutbehandlung werden dem
Patienten 60 bis 200ml Blut aus der Vene entnommen, mit einem Ozon-Sauerstoffgemisch
versetzt und anschließend wieder in die Vene zurück gespritzt. Dabei wird steriles
Einwegmaterial benutzt, damit eine Kontaminierungsgefahr durch pathogene
Keime minimiert wird. Diese Behandlung dauert in der Regel ca. 20 Minuten,
je nach Blutmenge und der Punktierbarkeit der entsprechenden Venen oder einer
möglichen Begleitmedikation (ACE- Hemmer erfordern wegen möglichem
Blutdruckabfall langsamere Re- Infusion) kann sie bis zu 90 Minuten dauern. 
Einsatzgebiete sind zum Beispiel arterielle Durchblutungsstörungen, Phantomschmerzen,
rheumatische Erkrankungen und auch Arthritis und Arthrose (bei Schulter- und Kniegelenken)
und auch chronischen Schmerzen. 

 

 

 

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